Avignon – Beaucaire – Saint Gilles – Le Grau-du-Roi: 107 km
Das war wieder eine Nacht. Eine Mücke hat mich die ganze Zeit genervt. Jede 30 Minuten wurde ich durch das hohe Summen wach. Licht angemacht – aber nichts von dem Vieh gesehen. Ich bin dann kurz nach 8 Uhr aufgebrochen. Am Eingang zur Altstadt, wo auch die Schiffe anlegen, kamen mir schon 2 Bimmelbahnen und unzählige Touristen entgegen.
Der restliche Streckenverlauf war ganz angenehm. Bisschen Rückenwind und flach durch die landwirtschaftliche geprägte Gegend. Es werden viele Kirschen und Wein angebaut. In Beaucaire habe ich in der Apotheke noch etwas besorgt. Der Apotheker konnte fließend arabisch und einen Berberdialekt. Englisch nur ein wenig.
Weiter ging es Richtung Meer. Dem Ende entgegen verlief der Weg wieder an einem Kanal entlang, welcher zur Rhône führt. Die Gegend nennt sich „kleine Camarque“. Flach, links und rechts überall Sumpffelder. Am Kanal habe ich einige Eisvögel gesehen. Man kann sie nur erkennen, wenn sie fliegen. Ihr auffallendes Gefieder macht es leicht sie zu erkennen. Sitzen sie auf einem Ast über dem Wasser wird es sehr schwierig.


Tour Carbonnière:
Steinturm aus dem 13. Jahrhundert, von dem man die umliegenden Sumpfgebiete beobachten kann.

Der Ort vor dem Ziel ist Aigues-Mortes. Ein kleiner Hafen und eine riesige Burganlage. Gleich dahinter sind die Salinen, welche aber nicht kostenlos zugänglich sind. Na gut, auch nichts besonderes wenn man schon viele andere gesehen hat. Gleich dahinter sind an der Straße ebenfalls Salinen angelegt, welche durch einen Graben abgetrennt sind. Die Drohne hat geholfen die Flamingos festzuhalten.
Die Bilder des Tages:
Streckenverlauf:











