Bolnuevo – Águilas – Palomares: 75 km
Alle Camper schlafen noch und verpassen die schönste Zeit des Tages. Die Morgensonne mit ihrem warmen Licht läßt den Tag doch einfach gut beginnen. Kurz nach 8 Uhr war ich schon wieder unterwegs. Da momentan kein starker Wind ist, kann ich die Hälfte des Gepäcks auf dem Fahrrad lassen. Das Zelt ist auch trocken und so geht das Verpacken etwas zügiger. Beim Supermarkt habe ich gleich noch eine große Flasche ISO und zwei Bananen gekauft. Kurz nach Bolnuevo ist mit dem Asphalt Schluß und es gibt wieder einen steinigen Weg. Dieser war auch noch wegen eines Erdrutsches gesperrt. Die Sperre wäre nicht mehr nötig gewesen. Es war schon alles wieder in Ordnung gebracht worden. Das zog sich dann so eine Stunde lang mit der schlechten Strecke. Zum Glück bin ich da gestern nicht mehr lang gefahren.


Anschließend ging es durch einen Bereich mit vielen Plantagen die grundsätzlich unter Plastik sind. Hier und weiter südlich wird unser billiges Gemüse produziert. Nach Almeria ist das größte Anbaugebiet für Obst und Gemüse. Der Weg fing langsam an steil zu werden, bis er in einen langen Anstieg überging. Ich mußte einen Berg mit 350 Höhenmetern überwinden um in die nächste Bucht zu kommen. Außen herum ist genauso steil und hat noch viel mehr Kilometer. Wenigstens kein Verkehr und eine guter Straßenbelag.

Die Küstenstraße führt dann nach Águilas, einem Ort mit Hafen und Befestigungsanlage darüber. Eine Ortschaft wie ich mittlerweile schon viele davon gesehen habe. Gebaut wird auch überall. Die Werbung für diese Immobilien ist allgegenwärtig. Entlang der Küste ging es dann bis zum Ziel in Palomares. Ein schicker Campingplatz mit Glamping und Hütten. Der Pool bietet bei 29 Grad eine angenehme Erfrischung. Ein kleiner Shop und ein Restaurant runden das Angebot ab.
Streckenverlauf:

