Isla Cristina – Ayamonte – Tavira – Olhão – Quarteira: 91 km
Der Campingplatz lag zwischen dem Meer und einen Fluß. Ich war durchgeschwitzt und habe morgens noch einmal eine Dusche genommen. In der Dusche waren noch 20 Stechmücken mit mir. Ich bin dann gleich aufgebrochen – ich wollte nicht das Frühstück anderer sein. Eine ruhige Landstraße, ein paar kleine Salinen, Landwirtschaft, so ging es bis nach Ayamonte. Um 9 Uhr war ich an der Fähre. Die erste fährt aber erst um 10 Uhr. Zeit für ein Frühstück in der Stadt.


Kurz nach 10 Uhr ging dann die Fähre über den Guadiana nach Vila Real de Santo António. Der Fluß ist in der Mitte die Grenze zwischen Spanien und Portugal. Ich mußte sogar mein Fleece anziehen so windig und kühl war es.

Ich war gegen 10:30 Uhr auf der anderen Seite und es waren erst 18 Kilometer auf dem Tacho. Das Wetter war bewölkt, es hatte sogar stellenweise geregnet wie die nasse Straße zeigte. Der erste Campingplatz wäre in Olhão gewesen. Ist aber eigentlich nicht weit genug und der nächste in Quarteira noch ziemlich weit zu fahren. Also einfach mal in die Pedale treten und sehen wie es läuft. Ich dachte die Uhr spinnt schon wieder, weil sie eine verkehrte Zeit anzeigte. Portugal ist eine Stunde zurück, also eine Stunde Fahrzeit wieder gewonnen. Der Campingplatz liegt nicht am Meer, sondern ungefähr 6 Kilometer davon entfernt. Ich hatte kurz die Preise für Unterkünfte auf Booking.com gecheckt. Ab 100 Euro wenn es kein Schlafsaal sein soll. Dann lieber diesen etwas speziellen Platz nehmen. Sehr freundliche Besitzer und alles auf Vintage gemacht. Ich habe Schatten, Steckdose, WLan und eine Sitzgelegenheit – was will man mehr.


Streckenverlauf:

