Setúbal – Almada – Lissabon: 40 km
Der Morgen hat ganz gemütlich angefangen. Heute war nur ein kurzes Stück zu bewältigen. Zuerst zwei schöne Berge bevor es dann Richtung Lissabon ging. Laut Google Maps wäre die Fähre in Seixal nach Lissabon gegangen. Aber vor der Abzweigung fragte ich zwei Rennradfahrer, ob dies der Weg zur Fähre wäre. Sie konnten Englisch und sagten, daß ich die Fähre in Cacilhas nehmen soll. Diese Fähre ist die mit dem kürzesten Weg über den Fluß. Der eine hat mich dann noch einige Kilometer bis kurz vor Almada begleitet weil der Verkehr doch ganz schön lebhaft war. Er sagte selbst, daß die Portugiesen wenig Rücksicht auf Radfahrer nehmen. 2,05 Euro und nur wenige Minuten und man ist in Lissabon.


Ich habe dann das Fahrrad gemütlich durch die Stadt und hinauf zu meiner Unterkunft geschoben. Diese liegt im Alfama Viertel und ist eine Art BnB. Keine Rezeption und Codes für die Schlösser. Der Besitzer war auch anwesend und meinte Fahrrad im Zimmer ist verboten. Um die Ecke ist ein Parkgaragen wo das Fahrrad nun steht. Ich wollte eigentlich ruhig schlafen. Mal sehen ob die Tour morgen weiter geht. Im Treppenhaus und im Gang sind auch noch Kameras. Das mit dem hineinschmuggeln kann ich vergessen.
Heute ist auch noch eine Art Volksfest des heiligen Vicente. Es wird Bier ausgeschenkt und überall Sardinen gegrillt. Fleisch ist auch im Angebot. Die ganzen Straßen sind voll mit Ständen und kleinen Zelten. Die Restaurants haben Tische vor dem Lokal.
Ich habe mir zum Abendessen Ha Bifana, Brötchen mit 3 Fleisscheiben und eine gegrillte Chorizo Wurst gegönnt. Danach erstmal Fartura, ist wie churros, als Kontrast. An Andenken an eine vergangene Reise darf der Caipirinha nicht fehlen. Die Portugiesen essen Fleisch, Sardinen und viele von den kleinen Schnecken.


Streckenverlauf:

