Tarifa – Vejer de la Frontera – Chiclana – El Puerto de Sta María: 107 km
Und täglich grüßt das Murmeltier. Irgendwann Nachts ging die Laterne an und ich dachte die Sonne scheint. Gegen 6 Uhr dann eine Kolonie Spatzen im Baum direkt neben mir die lauthals den Tag begrüßen. Ich stelle das Zelt schon unter keinen Baum mehr, in dem Vögel übernachten könnten. Es war überraschenderweise bewölkt und nicht so warm. Macht nichts, die Muskeln freuen sich, wenn sie sich warm fahren können. Die Strecke war heute perfekt für mich. Einfach geradeaus fahren ohne irgendwelche Abzweigungen.

Nach ca. 40 Kilometern kommt Vejer de la Frontera. Ein so wunderschönes weißes Dorf habe ich noch nie gesehen. Von der Ferne konnte ich es nicht fotografieren und in der Nähe ist man zu weit unterhalb. Auch die Drohne konnte das gar nicht so einfangen. Einfach nach dem Ort googeln und die Bilder ansehen.


Nach ungefähr 40 Kilometern, bei einem Stopp bei Carrefour, verwarf ich den Plan für heute. Ich fühlte mich so gut und die Strecke war so leicht, daß ich noch weiter wie geplant fahren wollte. Jedoch gibt es in Cadiz und Jerez de la Frontera keine Campingplätze. Cadiz ist auch wieder schwierig zu erreichen, wegen der vielen Schnellstraßen. Außer einer Burg und der neuen Brücke war es dann auch mit den Sehenswürdigkeiten. Also eine kleine günstige Unterkunft in der Nähe von Jerez de la Frontera gebucht. Morgen möchte ich von dort mit dem Zug nach Sevilla fahren, weil die Strecke eine lange staubige schattenlose Piste ist. Von da aus dann 50 Kilometer bis zu einem Campingplatz im Naturschutzgebiet.

Streckenverlauf:

