Torre del Mar – Malaga – Torremolinos – Cabopino: 81 km
Ein gemütliches Aufstehen ohne Eile, weil es heute flach sein sollte. Immer schön auf der Landstraße in Richtung Malaga. Kurz vor Malaga bin ich an einem Fahrradladen vorbei gekommen. Der hat mir die hinteren Bremsbeläge für 15 Euro sofort ausgetauscht. Sie wären noch halbwegs in Ordnung gewesen, aber sicher ist sicher. Er konnte kein Englisch aber mit Google Übersetzer ging es dann sehr leicht. Bis Malaga weiter durch Vororte ohne vernünftige Radwege. In Malaga habe ich keinen Stopp gemacht. Die Stadt hat auch nur wieder eine maurische Burg und eine Kathedrale zu bieten.


Ein wenig verfahren und dann an der Küste weiter Richtung Marbella. Das ist hier die Costa del Sol. Nach Malaga kommt eine Touristenhochburg nach der anderen. Am meisten bekannt ist Torremolinos von den vielen Orten. Alles sehr auf englische Touristen ausgerichtet. Das Fahren macht da keinen Spaß. Ein Zick-Zack Kurs durch die Orte mit Lieferverkehr und Fußgängern. Ab Mittag sitzt man in der Sportsbar und gönnt sich das eine oder andere Bierchen. Sport gibt es nur vom Fernseher, ansonsten wird faul in der Sonne gelegen.


Irgendwann ist das mit durch die Ortschaften vorbei und der Weg führt entlang der Küstenstraße, die wie eine Autobahn ist, dem Ziel entgegen. Der Campingplatz ist einer der wenigen hier und nimmt stolze 26 Euro weil ich auf den Strom verzichte. Dieser kostet 6 Euro und dies sind noch Preise für die Nebensaison. Für morgen muß ich mir eine gute Route auf Komoot basteln. Durch das Landesinnere zu fahren fällt wegen der Höhenmeter aus. Das Restaurant am Eingang ist ein guter Italiener. Also eine Pizza für nur noch 17 Euro bestellt. Es geht auf Marbella zu, die Stadt der Schönen und Reichen.
Streckenverlauf:

