Vilanova i la Geltrú – Tarragona – Salou – Cambrils – Amettla de Mar
Zeitig wie immer ging es los. Jetzt habe ich meinen Rhythmus gefunden. Morgens ist es angenehm von den Temperaturen und Spanien schläft noch. Vom Campingplatz auf dem Berg ging es hinunter ans Meer. Wieder Erwarten gleich ein langes Stück mit Strandpromenaden. Nur wenige Frühsportler und Gassigeher unterwegs. So zog sich die Strecke eigentlich bis Tarragona.
Das Monument Torre dels Escipions ist ein römisches Grabmal an der spanischen Nationalstraße N-340 ca. 6 Kilometer nördlich von Tarragona, nahe dem Ort Altafulla. Es ist eines der bedeutendsten Grabmonumente aus römischer Zeit auf der iberischen Halbinsel und Bestandteil des archäologischen Ensembles von Tarraco, das 2000 zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde.

Tarragona soll auch ganz nett sein, also hinauf auf den Berg wo sich die Altstadt befindet. Ist ganz nett anzusehen mit seinen vielen kleinen Gassen und der Kathedrale. Umgeben ist die Altstadt mit einer Mauer aus der Römerzeit.
Die Bilder von Tarragona:
Bei dem Monument vor Tarragona bin ich zum ersten Mal auf den Hinweis der „Via Augusta“ gestoßen. Der Weg der Küste entlang folgt dieser alten wichtigen Straße der Römer. Die Via Augusta war mit etwa 1.500 km die längste Römerstraße in Hispania und verlief als Verlängerung der Via Domitia aus Rom von den Pyrenäen entlang dem Mittelmeer bis zum heutigen Cádiz. Sie bildete die Hauptachse des römischen Straßennetzes in Spanien (Wikipedia).
Nach Tarragona war ein Industriegebiet mit BASF und und anderen Firmen, bis es endlich wieder an die Küste ging. Ab Salou ging es wieder für viele Kilometer auf einem Radweg entlang der Küste. Man kommt sich vor wie am Ballermann auf Mallorca. Strand, daneben Promenade und Hotels. Es fehlten nur noch die Buden mit Eimern und Sangria. Aber alles trotzdem sehr schön zu fahren.


Hier schließt sich eine Ortschaft an die nächste an. Nach Cambrils ist dann der Spaß vorbei und die Besiedelung läßt nach. In den Hotels liegen sie schon alle dicht beieinander am Pool. Das nächste was mir aufgefallen ist: Sie verleihen die Elektrowagen für Gehbehinderte, auch als Tandemausführung.


Der erste schöne Campingplatz war mir noch nicht weit genug entfernt vom Start. Schön gelegen an einer kleinen Bucht (Siehe Titelbild). Also noch 20 Kilometer weiter bis hinter Amettla de Mar. Die Strecke war wellig und zog sich länger als erwartet. Ich fuhr durch viel kleine Ortschaften die am Nachmittag sehr ausgestorben wirkten. Eigentlich waren das nur Ansammlungen von Häusern ohne einen Ortskern. Wenn man es sehr ruhig mag, dann hier her kommen. Es sind auch einige große Flächen eingezäunt und einmal erschlossen worden, aber es baut keiner. Der Campingplatz ist sehr schön mit einer kleinen Badebucht. Der kleine Strand besteht aus Kieselsteinen und es liegt eine Menge an Seetang und Schilf herum.
Streckenverlauf:





